Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Die Saarländerin Angelika Lauriel hat auf dem Weg zum ersten Buch einen Umweg über die französische Sprache genommen.
Liebe Angelika, wie kam’s bei dir zum ersten Buch?
Vor dem ersten veröffentlichten Buch entstanden bereits mehrere unveröffentlichte Buchmanuskripte. Ich war damals bereits Mitglied im Autorenforum Montsegur, hatte dort vieles übers Schreiben gelernt und seit einigen Jahren bereits geschrieben, aber noch keine nennenswerten Kontakte zu Verlagen oder Agenturen gehabt. 2009 (drei Jahre, nachdem ich mit dem Schreiben angefangen hatte) wies mich Autorenkollegin Stefanie Fey, die zu der Zeit noch mehr als Buchillustratorin arbeitete, darauf hin, dass Langenscheidt eine Reihe mit deutsch-französischen Kinderkrimis starten wolle. Sie wusste, dass ich Französisch studiert hatte und dass ich Bücher für Kinder und Jugendliche schrieb. Deshalb gab sie mir den Kontakt zur Lektorin. Ich meldete mich und fragte nach, was genau denn gesucht würde.








