Seminar Historische Romane schreiben

Mit Federkiel und Tintenfass von alten Zeiten berichten?

9117ihnaflLGeschichten, die in vergangenen Zeiten spielen, sind bei vielen LeserInnen überaus beliebt. Und sich als AutorIn in frühere Jahrhunderte zu versetzen ist eine spannende Aufgabe. Es gilt die damalige Alltagswelt auferstehen zu lassen, glaubhaften Charakteren eine passende Sprache in den Mund zu legen und das Universelle der Erzählung zu zeigen, das dem Geschehen auch heute noch eine Gültigkeit gibt. Eine Vielzahl an durchaus komplexen oder heiklen Themen wartet auf die AutorIn. Welche Roman-Typen es gibt, wie sich die Wahl der Epoche auf die Wahl der Gattung auswirkt und was hinsichtlich der Themenwahl, Recherche, dem Erzählton und der Figurengestaltung zu beachten ist, wird anhand verschiedener prägnanter Beispiele erarbeitet.
Als Gastdozentin begrüßen wir zum Thema Historische Romane schreiben am Samstag, 19. November von 14.00 bis 17.00 Uhr  die Historien-Bestseller-Autorin Heidi Rehn in der Münchner Schreibakademie. Weitere Infos hier, zur Anmeldung geht’s hier.
Und wer noch unsicher ist, ob er so einen Kurs benötigt, kann hier  unseren kleinen (nicht ganz ernstgemeinten) Test zum Thema Recherche machen …

1. Was ist ein historischer Roman?
a) Ein Roman, der vor mehreren Jahrhunderten geschrieben wurde.
b) Ein Roman, der ein Ereignis oder Begebenheiten aus vergangenen Zeiten
schildert.
c) Ein Roman in einer altertümlichen Sprache, die heute kein Mensch mehr
versteht.

2. Welche Untergattung gibt es u.a. im historischen Roman?
a) Comic
b) Fantasy
c) Abenteuerroman

3. Welche Epoche ist besonders beliebt im historischen Roman?
a) Mittelalter
b) Gegenwart
c) Zukunft

4. Welchen Umfang sollte ein historischer Roman haben?
a) 50 – 100 Seiten
b) um 200 Seiten
c) ab 500 Seiten aufwärts

5. Was ist zum Schreiben eines gelungenen historischen Romans unerlässlich?
a) sich von der Oma von früher erzählen zu lassen
b) gute Recherche
c) viele Hollywood-Geschichts-Schinken anzuschauen

Hier geht’s zur Auflösung …

Recherche für RomanautorInnen

Was haben sich Verliebte 1839 noch mal zur Verlobung geschenkt?

Egal, ob Liebesgeschichte, Krimi oder Historienroman – als Autor bin ich Schöpfer einer fiktiven Welt. Doch die Fakten müssen stimmen, sonst knirscht es gewaltig im Gebälk des Romanbaus. Mögen Google und Wikipedia die ersten Treppenstufen zum Einstieg bieten, ist es jederzeit lohnend, noch verlässlichere Werkzeuge zum Zimmern eines solides Grundgerüsts für die Geschichte aufzuspüren. Erst mit der Auswahl der richtigen Details wird allerdings aus dem Rohbau eine attraktive Villa, in der sich LeserInnen rundum zuhause fühlen und gerne verweilen. Dafür die Recherchetechniken zu kennen, bietet sich an. Welche am wichtigsten sind, zeigen wir in unserem Recherche-Seminar.

foto stuhlAls Gastdozentin begrüßen wir zum Thema Recherche am Samstag, 19. November von 10.00 bis 13.00 Uhr  die erfahrene und erfolgreiche Autorin Heidi Rehn in der Münchner Schreibakademie. Weitere Infos hier, zur Anmeldung geht’s hier.
Und wer noch unsicher ist, ob er so einen Kurs benötigt, kann hier  unseren kleinen (nicht ganz ernstgemeinten) Test zum Thema Recherche machen …

1. Welche Werkzeuge braucht man zum Recherchieren?
a) Hammer
b) Schlagbohrer
c) Computer mit Internetzugang

2. Was muss in einem Roman stimmen, damit der Leser überzeugt ist?
a) das Wetter
b) die Fakten
c) die Schriftfarbe

3. Welche Internetplattformen bieten einem erste Einstiegshilfen in die
Recherche?
a) Wikipedia
b) Parship
c) Instagram

4. Wo sollte man seine Rechercheergebnisse aufbewahren?
a) zur Inspiration überall in der Wohnung
b) auf dem Computer
c) im Keller

5. Welche Berufsgruppe lässt sich gerne befragen?
a) Polizisten
b) Mediziner
c) Gärtner

Ihr meint, ihr habt alles gewusst? Hier geht’s zur Auflösung …

 

Foto der Autorin: Erol Gurian

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Warum im Erzählen schon die Geschichte schlummert …

Vielleicht kein waschechter Schreibtipp – aber eine Auseinandersetzung damit, was wir täglich tun, wenn wir erzählen.
Als Autorinnen, Schriftsteller und Schreibende ist es unsere Aufgabe, eine Geschichte zu erzählen. Und schon das Wort erzählen gibt uns vor, was zu tun ist. Nicht gewusst? Hier kommt die Erklärung. Und in diesem Sinne enthält die Entschlüsselung der Wortethymologie doch einen Schreibtipp – denn wenn man beherzigt, was das Wort erzählen vorgibt, dann kann man mit seiner Erzählung sehr weit kommen – vom Anfang bis zum Ende sozusagen.

erzählenneu

Lebensechte Figuren erschaffen: Namen sind Schall und Rauch? Von wegen!

Es gibt viele Möglichkeiten, sich einer Figur zu nähern. Man kann zum Beispiel mit dem Namen anfangen. Das klingt erst mal sehr banal, doch Namen bringen das Wesen der Figur zum Ausdruck, müssen zum Setting passen und etwas über den Ton der Geschichte sagen.
Es ist ein sehr großer Unterschied, ob der Leser sich eine Emma vorstellt oder eine Emily. Für uns klingt Emma sanfter, gutmütiger, Emily dagegen quirliger und lebhafter.
Machen wir doch mal einen kleinen Test: Nehmen wir einen ganz banalen Satz und fragen uns, was wir spontan vor unserem inneren Auge sehen – nur weil wir bestimmte Namen lesen. Klicken Sie das erste Bild zum Vergrößern an und blättern Sie durch unsere Galerie.

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