Wo man uns sehen und hören kann …

Ob Lesung, Improplotting oder öffentliche Coaching-Sprechstunde – bei diesen kommenden Veranstaltungen können Sie uns live erleben und kennenlernen:

 

Samstag, 23.03., 15.00 bis 19.00 Uhr

Heiße Fährten

Krimis, Kids und Coaching im Pop-up-Store der Münchner Buchmacher im Neuen Rathaus (Eingang Dienerstraße) am Samstag., 23.03.2019,
15 bis 19 Uhr

Verbrechen lohnt sich durchaus – für alle Krimi-Fans und für angehende Krimi-AutorInnen, die im Pop-Up-Store der Münchner Buchmacher Gangstern, Schnüfflern und Spannungs-Profis begegnen wollen.

Um 15 Uhr stellt Susanna Partsch den Kinderkrimi „Lauter Lauterbachs und die geheimnisvolle Saliera“ vor. Die renommierte Kunsthistorikerin schrieb vielbeachtete Sachbücher über Kunst und Kunstfälscher und erhielt für das Jugendsachbuch „Haus der Kunst“ den Deutschen Jugendliteraturpreis. Nun hat sie gemeinsam mit ihrer Leipziger Kollegin Andrea Schaller ihren ersten Kinderkrimi verfasst (erschienen in der edition tingeltangel). Gewitzt illustriert von Rosemarie Zacher, erzählt das Buch von der weltberühmten „Saliera“, einem goldstrotzenden Salzbehälter, der tatsächlich aus dem Kunsthistorischen Museum Wien gestohlen wurde. In ihrem Krimi legen Lisa, Laura und Levin Lauterbach einem Gaunerduo, das an diesem spektakulären Coup verdienen will, das Handwerk. Ein Fall für Spürnasen von 8 – 12 Jahren.

Ab 16 Uhr wird es spannend für alle zukünftigen Krimi-AutorInnen. Zu Gast sind Bettina Brömme und Beatrix Mannel von der Münchner Schreibakademie. Jede von ihnen hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, gemeinsam vertreten sind sie in den Stadtteilkrimi-Anthologien „Mordmäßig Münchnerisch“ (Band 1 und Band 2, erschienen im Hirschkäfer Verlag). Wie leicht man zu einer Grundidee kommen kann, zeigen sie spielerisch und mit Unterstützung aus dem Publikum mit einem „Impro-Plotting“. Und dann sind sie bereit zum Verhör: Sie beantworten in ihrem Schreibcoaching Fragen rund um Täter, Opfer, Motive, falsche Spuren und wie man alle Fäden einer nervenzerfetzenden Story in den Griff bekommt und warnen vor Fehlern, die zu einer tödlich öden Geschichte führen können.

Um 17.30 Uhr entführt schließlich Kris B. in die britische Hauptstadt. In ihrer Psycho-Krimi-Reihe „London Crimes“ wird Detective Inspector Rick London mit Verbrechen im Glitzerlicht des Showbiz und in Welten voller Angst konfrontiert. Rick durchlebt in vier Fällen „großes Gefühls-Kino“ und hat das Zeug zur Kultfigur, meint der Krimi-Blog „meine-kommissare.de“.

Die Autorinnen sowie Verleger Tom Tingeltangel sind bereit, jedem, der zu den Lesungen und dem Coaching erscheint, im Falle des Falles ein Alibi zu geben, wenn es heißt: „Wo waren Sie am Nachmittag des 23.03.“?

Der Pop-Up-Store der Münchner Buchmacher ist ein Gemeinschaftsprojekt von sieben unabhängigen Münchner Verlagen: austernbank verlag, edition tingeltangel, Franz Schiermeier Verlag, Hirschkäfer Verlag, Morisken Verlag, Schillo Verlag und Susanna Rieder Verlag. Ermöglicht wurde die temporäre Nutzung des Ladens durch das Kompetenzteam Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München.

 

Mittwoch, 27.03., 19.00 Uhr

Lesung & Wein bei berry mit Beatrix Mannel, Thomas Kastura und Manuela Obermeier.

Beatrix Mannel liest aus ihrem Gardasee-Kurzkrimi, während die ZuhörerInnen italienische Weine und kleine Knabbereien genießen können.

Am Gardasee blühen Zitronen, aber auch Verbrechen aller Art. Elf KrimiautorInnen haben rund um den Lieblingssee vieler Italien-Urlauber gemordet, gestohlen, betrogen – und sich verliebt. Was hat „Die Zeugin“ an einem Pool in Torbole bemerkt, das besser geheim geblieben wäre? Wie süß kann ein Auftragsmord in Salò werden, wenn Täter und Opfer beide Eiscreme mögen? Jede Geschichte spielt in einer anderen Ortschaft oder Region und enthält zahlreiche Tipps fürs Dolce Vita.

Anmeldung hier: Weinhandlung berry in Germering

 

 

Mein erstes Buch: Thomas Kastura

Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Bei Thomas Kastura haben die Töchter Papas Schrifsteller-Karriere angeschoben.

Lieber Thomas, was war der Anlass für dein erstes Buch?
Die Geburt meiner Töchter. Damals, 2000/2001, habe ich mich gefragt, was aus den beiden mal wird. Daraus entstand „Die letzte Lüge“, eine pädagogisch garantiert nicht wertvolle Vater-Tochter-Geschichte, eine Roadnovel, die der Verlag dann als Krimi bezeichnet hat. Bücher schreiben wollte ich schon von Jugend an, aber ich hatte noch nichts zu erzählen, bis ich dann Mitte 30 war, dann hatte sich Einiges angesammelt an Liebe und Leid, Gutem und Bösen.

Und wie lange hat es von der Idee bis zum fertigen Buch, sprich bis zur Veröffentlichung in einem Verlag gedauert?
Das ging ziemlich schnell. Zu Goldmann, wo „Die letzte Lüge“ erschien, hatte ich als Anthologie-Herausgeber bereits Kontakte (per Brief hergestellt, so wie man es eigentlich nicht macht). Für den Roman habe ich ungefähr ein Jahr gebraucht.

Was war besonders schwierig und was hat dir geholfen?
Schwierig sind bei mir immer die Seiten 80 bis 120, da stecke ich oft fest und komme nicht weiter, trotz gründlichen Plottens, Exposé etc. Dann helfen Reisen, Tapetenwechsel, Recherche vor Ort, aber auch Gespräche mit Schriftstellerkollegen. Oder die Arbeit an einem ganz anderen Text, den man dazwischenschiebt. Aber Achtung: Man darf sich nicht verzetteln, leider ist das meine Spezialität.

Und hast du vielleicht noch einen Tipp für angehende AutorInnen?
Je öfter man über eine geplante Geschichte spricht, am besten mit Fachleuten (Agenten, Lektoren, Kollegen) oder mit sehr guten Freunden, desto besser. Zunächst einmal ist man bei solchen Unterhaltungen gezwungen, seine Ideen zusammenzufassen und zu gewichten, dadurch geht man souveräner mit der Story um. Außerdem sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht, und dann es ist oft so, dass einen Außenstehende auf das Offensichtliche stoßen. Also: nicht nur schreiben, sondern auch darüber reden.

 

Thomas Kastura schreibt für Erwachsene und auch Jugendliche. Als letztes erschien bei Droemer sein spannender Roman „Dark House“. Darum geht’s:
Da waren’s nur noch neun.
Es war eine unverzeihliche Verrücktheit. Zehn Jahre ist es her, dass John und seine Freunde als Abschluss ihres Studiums in einem verlassenen Gebäude ein »Dark House« einrichteten: mehrere völlig abgedunkelte Räume, in denen nichts zu sehen, aber alles erlaubt war. Wie weit würden sie gehen? Würden sie nach dieser Grenzerfahrung noch dieselben sein? Kurz darauf verübte eine junge Frau aus der Gruppe Selbstmord, über den niemals wirklich gesprochen wurde. Nun wollen die Freunde endlich Licht ins Dunkel bringen und treffen sich auf Johns Anwesen an der felsigen Küste von Dorset. Doch kaum ist ein Tag vergangen, liegt einer von ihnen tot auf den Klippen – der Beginn eines tödlichen Reigens …

 

Wer hier oder auf unserer Facebook-Seite bis zum 04. April einen Kommentar hinterlässt, kann seinen neuen Jugend-Thriller aus dem Arena-Verlag gewinnen. Darum geht’s in „Please identify! Auf der Jagd nach Laura Adams“ :
Als Laura auf Interrail-Tour ist, taucht auf ihrem Online-Profil plötzlich ein peinliches Foto auf, das sie garantiert nicht selbst hochgeladen hat. Doch Laura kann das Bild nicht löschen, sie hat keinen Zugriff mehr! Dafür aber Tausende von anderen Usern, die in Lauras Namen zu gefährlichen Aktionen und Flashmobs aufrufen. Schnell geraten die Dinge nicht nur im Internet außer Kontrolle – bis schließlich sogar die Polizei auf der Jagd nach Laura ist.

 

Foto des Autors: Cornelia Daig-Kastura
Homepage des Autors: http://www.thomaskastura.de/kat5.php

 

 

 

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