Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Gut ist in jedem Fall, wenn man sich Zeit zum Schreiben nehmen kann. So wie Sabine Kornbichler.
Erzähl uns doch, Sabine: Wie kam’s zu deinem ersten Buch?
Eigentlich gab es zwei Gründe. Zum einen hatte ich Zeit, zum anderen wollte ich wissen, ob ich es kann. Wir waren gerade nach Düsseldorf gezogen und ich befand mich mitten in der Bewerbungsphase für einen neuen Job. Da ich zum ersten Mal seit langer Zeit nicht in einen festgefügten Büroalltag eingebunden war und zunächst nur Bewerbungsgespräche führte, hatte ich viel Zeit. Und so habe ich die Chance beim Schopf gepackt, mich hingesetzt und begonnen, meinen ersten Roman zu schreiben. Ich hatte zuvor ein paar Erfahrungen mit Kurzgeschichten gesammelt und wollte jetzt einfach wissen, ob mein Atem auch für die Langstrecke reicht.
Die Idee für den Roman hatte ich schon seit einiger Zeit im Kopf, hatte sie aber ursprünglich für eine Kurzgeschichte verwenden wollen. Anstatt zehn wurden dann 302 Seiten daraus.
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