Mein erstes Buch: Charlotte Habersack

Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Charlotte Habersack zeigt, dass es nicht schadet, früh anzufangen. Und dass man manchmal auch mit einem kleinen Trick ans Ziel kommt!

jjeehddi.Liebe Charlotte, wie entstand dein erstes Buch?
Mein allererstes Buch habe ich auf der Schreibmaschine meiner Mutter getippt. Da konnte ich selbst noch gar nicht richtig schreiben und fand es unglaublich spannend, dass das die Schreibmaschine quasi für mich übernimmt. Einfach draufdrücken, Buchstabe fertig! Meine Eltern hatten ihr Büro zu Hause und so hatte ich unbegrenzten Zugang zu Papier und Farbbändern. Ein Paradies! Meine ersten Bücher habe ich gestalterisch an die Pixi-Buch-Reihe angelehnt. Ich habe Blätter von diesen kleinen quardatischen Notizblöcken verwendet, die genau die gleiche Größe wie die Pixi-Bücher haben. Hinterher habe ich die Seiten aneinandergetackert und auf die letzte Seite, also die U4 ;-) geschrieben: In dieser Reihe sind bereits folgende Schlotto-Büchlein erschienen. Heute nehme ich die Büchlein manchmal mit auf Lesereise, um den Kindern zu zeigen, dass jeder mal klein angefangen hat. Und damit meine ich nicht nur das Format.

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Mein erstes Buch: Christian Linker

Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Christian Linker hat zwar über elf Jahre gewartet, bis sein erstes Manuskript veröffentlicht wurde – aber er hat einfach nicht aufgegeben und dazwischen eben andere Dinge geschrieben.

1742_1Lieber Christian, was war der Anlass für dein erstes Buch?
Der Anlass war, dass ich Zeit hatte: gerade mit der Schule fertig und vom Zivildienst ziemlich angeödet. Der Grund: Ich wollte Schriftsteller werden. Un-be-dingt!

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Mein erstes Buch: Claudia Brendler

Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Claudia Brendler zeigt, wie man aus dem ersten Roman den vierten macht.

Leonie Faber1Liebe Claudia, erzähl mal, wie war dein Weg zum ersten Buch?
Lang. Beinahe unglaublich lang, wenn ich jetzt zurückblicke. Ich weiß nicht, ob ich wirklich durchgehalten hätte, wenn ich damals gewusst hätte … Andererseits: Geschrieben habe ich immer, Geschichten, Gedichte, Theaterstücke, Sketche und anfangs noch planlose Romanversuche.
Den ersten fertigen Roman, eine Road-Novel, schrieb ich kurz vor dem Musikstudium , fand ihn zu schlecht und warf ihn später weg.
Nach vielen Bühnenjahren als Musik-Comedian und zahlreichen Kurzprosaveröffentlichungen in Literaturzeitschriften bekam ich mit einem literarischen Entwicklungsroman meinen ersten Agenturvertrag – der zu nichts führte. In dieser langen, quälenden Zeit, in der nichts passierte, schrieb ich die „Fette Fee“, die ungefähr acht Jahre später bei dtv erschienen ist – als mein vierter veröffentlichter Roman.

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Mein erstes Buch: Daniel Wolf

Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Daniel Wolf beweist einmal mehr: Die besten Ideen kommen unter der Dusche!

AutorenfotoLieber Daniel, berichte uns: Was war der Anlass für dein erstes Buch?
Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jahre geschrieben, Kurzgeschichten, Erzählungen, aber auch mehrere Romane, war mit den Resultaten aber ziemlich unzufrieden. Ich dachte eine Weile darüber nach, an welchem Stoff ich mich als nächstes versuchen könnte, als ich plötzlich – tatsächlich ganz klassisch unter der Dusche – eine Idee hatte: ein todkranker Ritter, der in einem magisch entrückten Mittelalter auf eine letzte Mission geht und in eine mystische Verschwörung hineingezogen wird. So entstand mein erster Roman »Der Gesandte des Papstes« (unter Pseudonym). Dass kurz vorher ein Angehöriger mit einer schweren Krebserkrankung zu kämpfen hatte, trug sicher zur Inspiration bei, wobei das unbewusst geschah. Erst viel später ist mir dieser Zusammenhang klar geworden.

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Mein erstes Buch: Rebecca Gablé

Wir haben Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihr erstes Buch entstanden ist. Die Antworten sind ebenso unterschiedlich wie spannend. Besessenheit ist nicht das Schlechteste, um voranzukommen, hat Rebecca Gablé erfahren.

Gable_Favre15_03Liebe Rebecca, was war der Grund für dein erstes Buch?
Die Lust am Erzählen. Man könnte auch Schreibsucht sagen. Ich war Mitte zwanzig, als ich mit dem Manuskript begann. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon einige erzählerische Gehversuche und Fehlschläge hinter mir und irgendwie das Gefühl: Dieses Mal wird es anders, du bist so weit. Über Genres habe ich mir damals keine Gedanken gemacht, aber ich wollte einen Spannungsroman schreiben. Dann begegnete mir in meinem beruflichen Umfeld – ich war damals Bankangestellte – ein authentischer Fall, der mich auf die Idee für einen Thriller-Plot brachte. Also habe ich mich hingesetzt und den Roman geschrieben, aus dem dann Jagdfieber wurde.

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